

COM.POSiTUM zu Besuch in der Blindenstudienanstalt Marburg.
Spätestens nachdem das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) mit der Barrierefreien Informationstechnik Verordnung (BITV) zum 31.12.2005 in Kraft treten wird, ist das Thema „barrierefreies Webdesign“ in aller Munde.
Barrierefreies Internet bezeichnet Internetangebote, die von allen, unabhängig von ihren körperlichen und technischen Möglichkeiten uneingeschränkt genutzt werden können.
Fern aller Theorie wollten wir es genau wissen und haben uns auf den Weg zur Deutschen Blindenstudienanstalt e.V. (blista.de) nach Marburg gemacht.
Ein Teil des COM.POSiTUM-Teams hat eine umfangreiche Einführung über Hürden und Fallstricke von körperlich beeinträchtigten Menschen in der Praxis bekommen. Eindrucksvoll konnten wir miterleben und selbst ausprobieren wie sehbehinderte Menschen sich im Internet bewegen.
„Sie müssen alles vergessen was Sie bisher beim Surfen wie selbstverständlich gemacht haben“. Und Herr Uwe Klose, der uns an diesem Tag begleitete und selber in seiner Sehkraft eingeschränkt ist, behielt recht.
So muß man beispielsweise in zwei Cursern „denken“. Einer zum „sehen“ und einer zum navigieren, unabhängig davon ob man sich per Braillezeile oder Sprachunterstützung auf Webseiten bewegt, sofern diese es überhaupt möglich machen. Einige „aha“-Effekte, die über die graue Theorie hinaus gingen konnten wir mit zurück nach Fulda nehmen. Herrn Klose und der Blista ein herzliches Dankeschön dafür.
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